Reisetagebuch Sizilien

In 8 Tagen rund um Sizilien

By on 20. August 2017

Wenn ihr an Sizilien denkt, welche Bilder habt ihr im Kopf? Ich denke dabei sofort an Pizza, Mafia und Vulkane. Doch Sizilien ist viel mehr als diese Klischees. David und ich durften eine Insel voller malerischer Landschaften, traumhafter Strände und köstlichem Essen kennenlernen. Was wir in 8 Tagen rund um Sizilien erlebt haben, möchte ich euch gerne in diesem Beitrag erzählen.

Wir wollten in diese Woche so viel wie möglich sehen, deshalb mieteten wir uns ein Auto und planten unsere Routen schon im Voraus. Nach der Planung der Route, machten wir uns an die Hotelsuche und entschieden uns für drei Apartments in Palermo, Catania und Agrigento. Auf unserem Programm stand natürlich Strand, Strand, Strand, so viel Gelato wie möglich essen und jede Menge Sightseeing. Da ich ein riesiger Griechenland-Fan bin und total auf antike Ausgrabungen und Tempel stehe, stand das natürlich ganz oben auf meiner Must-See Liste. 🙂

TAG 1  //  P A L E R M O

Ich bin ein großer Fan von Ryanair (ich weiß, nicht jeder teilt diese Meinung), da man echt tolle Schnäppchen machen kann. Diesmal ging es für meinen Freund David und mich von Bratislava aus nach Trapani in Sizilien. Die Fahrt von Wien in die slowakische Stadt dauert mit dem Auto ungefähr 45 Minuten und mit dem Bus ca. 1,5 Stunden, je nach Verkehr. Wir sind mit dem Auto gefahren und haben einen Parkplatz über Ryanair gebucht, der nur 5 Euro pro Tag kostete.

Nach dem 2-stündigen Flug holten wir unser Mietauto ab und fuhren gleich direkt nach Palermo. Ich war überrascht, wie bergig und hügelig dieser Teil von Sizilien war, aber auch begeistert von den schönen Gebirgszügen und Küsten. In Palermo erwartete uns bei der Ankunft das reinste Verkehrschaos: Keine Regeln. Keine Rücksicht. Viele Hupen. Viele Dellen.

Wir hatten Glück bei der Parkplatzsuche und fanden gleich ein passendes Plätzchen in der Nähe unserer Pension. Die Pension Kadí hat uns mit ihrer modernen Ausstattung, der Lage und dem hübschen, kleinen Balkon überzeugt. Hier hätte ich ruhig länger als 2 Tage bleiben können.

Da wir so viel wie möglich sehen wollten, haben wir uns gleich nach der Ankunft auf den Weg gemacht und mit unserer Stadtbesichtigung begonnen. Besonders begeistert hat mich das Teatro Massimo, da ich total auf antike Architektur stehe und das Theater mich einfach an griechische Bauwerke aus der Antike erinnerte. Es war nur wenige Gehminuten von unserer Unterkunft entfernt und ist der perfekte Ort um schöne Fotos zu machen und einen ersten Eindruck von Palermo zu bekommen. Weiter ging unsere Besichtigung auf der Via Maqueda, sie hat uns an vielen Sehenswürdigkeiten wie die „Quattro Canti“ und wunderschönen Brunnen wie zum Beispiel den „Fontana della Vergonga“ vorbeigeführt. Mein persönliches Sightseeing-Highlight in Palermo war die Kathedrale von Palermo.

Palermo_Sizilien_MeinReiseblog

Im Restaurant Il Siciliano haben wir uns nach dem ereignisreichen Tag ein leckeres Abendessen geholt. Das Konzept des Restaurants hat uns begeistert. Für 9 Euro kannst du dir ein Getränk aussuchen, egal ob Cocktail, Softdrink, Bier oder Wein, und bekommst dazu ein Platte mit ausgewählten sizilianischen Spezialitäten. Die Platte war riesig und das Essen köstlich!

TAG 2  // SAN VITO LO CAPO & MONDELLO

Der 2. Tag unserer Reise führte uns an den traumhaften Strand San Vito Lo Capo in der Nähe von Trapani. Weißer Sandstrand und türkisblaues Meer, das war Karibikfeeling pur! Ich finde es so toll, dass man nicht 10 Stunden im Flieger sitzen muss, um so einen Anblick zu erleben. San Vito Lo Capo bietet aber nicht nur einen wunderschönen Strand, es ist ein süßes kleines Städtchen mit vielen Bars, Eisdielen und Restaurants. Der perfekte Ferienort!

Bei unserer Recherche sind wir auf den Ort Mondello gestoßen. Da wir nur wenig Zeit hatten und so viel wie möglich sehen wollten, haben wir nach ein paar Stunden in San Vito Lo Capo unsere Strandtücher eingepackt und sind weiter gefahren. Mondello ist ein Vorort von Palermo und verfügt über einen der schönsten Strände in dieser Region. Neben dem weichen Sand und dem türkisblauen Meer, gefielen mir vor allem die bunten Strandhütten besonders gut. Sie sind eine Besonderheit der sizilianischen Badekultur. In den kleinen gemieteten oder gekauften Holzhütten lagern die Sizilianer ihre persönlichen Sachen und nützen den Platz als Treffpunkt für Familie und Freunde.

Die Strandpromenade von Mondello lädt zum gemütlichen spazieren ein und bietet viele Restaurants und Bars. Ein traumhafter Urlaubsort!

TAG 3 // CEFALÚ

Am Weg nach Catania machten David und ich Halt in Cefalú, eine der schönsten und bekanntesten Städte Siziliens. Sie hat zwar nicht mehr als 14.000 Einwohner, doch die malerische Altstadt, ein großer Steinfelsen und ein ewig langer Sandstrand machen Cefalú sehr besonders.

Sehr gut gefallen haben mir der Duomo von Cefalú und die typisch italienischen Gässchen. Obwohl es sehr heiß war, konnte man in der Altstadt viele Schattenplätzchen finden und sich mit einem köstlichen Brioche mit Eis abkühlen. Ja, richtig gelesen, Brioche mit Eis! Ich war auch ganz verwundert, als ich das zum ersten Mal las. Die gefüllten Milchbrötchen gibt es in jeder Gelateria und werden von der Sizilianern auch zum Frühstück gegessen.

Nach unserer Entdeckungstour und einem leckeren Gelato machten wir es uns am Strand gemütlich. Das Wasser war zwar eiskalt, doch das war eine willkommene Abkühlung. Der Blick vom Wasser auf den Hügel und die Häuser Cefalús war herrlich! Ein paar Stunden ließen wir es uns am Strand so richtig gut gehen und nach ein paar Stunden Sonne tanken und Beach Tennis spielen, brachen wir Richtung Catania auf.

Eine gefühlte Ewigkeit fuhren wir durch das Landesinnere, wo uns nichts außer verbrannter Berge begegnete. Aus der Langeweile wurden wir durch einen erschreckenden „Mafiamoment“ gerissen. Wir wollten auf einem Rastplatz eine kurze Pause einlegen, doch ein Auto mit zwei angsteinflößenden Typen fuhr immer wieder verdächtig an uns vorbei. Ich hatte schon große Angst ausgeraubt zu werden, deshalb sind wir nach ein paar Minuten wieder weitergefahren. Ich will mir gar nicht ausmalen, was passiert wäre, wenn wir länger dort geblieben wären..

Nach dem Schock bezogen wir dann unser süßes Apartment im Zentrum von Catania und gönnten uns ein leckeres, typisch italienisches Abendessen mit Pasta und Crepes im Restaurant La Collegiata. Die Bewertungen auf Tripadvisor sind nicht so toll, doch wir fanden es sehr gut. Der Service ließ zwar ein bisschen zu Wünschen übrig, doch der Geschmack des Essens war gut. Vor allem die Pistazien Crepes kann ich euch wärmstens empfehlen.

Catania Sizilien

TAG 4 // SYRAKUS

Vorweg kann ich euch schon sagen, Syrakus hat mich auf unserer Reise am meisten überrascht und begeistert. Für Tag 4 haben wir uns vorgenommen zwei Strände, einen archäologischen Park und eine Stadt anzusehen.

Um uns für den Tag zu stärken, haben wir uns erstmal ein leckeres Frühstück im Herzen Catanias geholt. Nur ungefähr 10 Gehminuten von unserer Unterkunft entfernt, fanden wir das Caffè del Duomo. Es befindet sich genau gegenüber der Kathedrale von Catania und bietet köstlichen Kaffee sowie herrliche Mehlspeisen. Meine Favoriten waren die Croissants mit Pistazienfüllung und die Krapfen mit Cremefüllung. Nicht nur die Mehlspeisen sind lecker, auch die Lage des Cafés ist perfekt, da es direkt am Piazza del Duomo befindet und einen herrlichen Blick auf die Kathedrale bietet.

Auch der Brunnen Fontana dell’Amenano und der Elefantenbrunnen sind in unmittelbarer Nähe. Der Elefant ist das Wappensymbol und Wahrzeichen der Stadt Catania.

Von Catania fuhren wir mit unserem Mietwagen zuerst mal an den Strand. Die Küste rund um Syrakus ist sehr steinig und felsig, deshalb sind wir zu einem der wenigen Sandstrände in dieser Gegend gefahren. Eigentlich sollte der Strand mit türkisblauem Meer locken, da das Wetter an diesem Tag leider nicht so toll war, war das Meer auch nicht so wunderschön wie auf den Fotos, die wir zuvor im Internet gefunden haben. Trotz des bewölkten Himmels haben wir es uns gemütlich gemacht und das Meeresrauschen genossen.

Nach dem Strandbesuch machten wir uns auf den Weg zum Archäologischen Park von Syrakus und nach Ortigia, so wird das historische Zentrum von Syrakus genannt. Meine absolutes Highlight hier war das sogenannte „Ohr des Dionysos“, ein antiker Steinbruch der über eine ausgezeichnete Akustik verfügt und deshalb auch diese Namen trägt.

Unser Ausflug führte uns weiter nach Ortigia, die Altstadt von Syrakus, die sich auf einer Insel befindet. Die Brücke „Ponte Santa Lucia“ verbindet das Festland mit der kleinen Insel vor der Ostküste Siziliens. Wir hatten kein spezielles Ziel, also spazierten wir durch die schönen kleinen Gässchen, vorbei am Dom von Syrakus, der Fonte Aretusa (eine Süßwasserquelle direkt am Meer, die angeblich mythischen Ursprungs ist), dem griechischen Apollotempel und dem wunderschönen Artemistempel. Die Schönheit der Stadt hat uns total überrascht und ist eindeutig eines der Highlights unserer Reise. Syrakus ist eine idyllische Hafenstadt mit einer herrlich beruhigenden Atmosphäre, hübschen Gassen und traumhaften Blicken auf das Meer. Sehr empfehlenswert!

TAG 5 // TAORMINA

Giardini Naxos. Isola Bella. Teatro Greco – ein paar Schlagworte, die mir zu diesem Tag einfallen und von denen ich euch gerne berichten möchte. Für diesen Tag haben wir mehrerer Stopps geplant, zuerst war schwimmen bei Giardini Naxos und der Isola Bella angesagt und danach Sightseeing im Teatro Greco und Taormina Stadt.

Der Ausflugstags nach Taormina hat herrlich begonnen, blauer Himmel und ein ungestörter Blick auf den Ätna erwarteten uns bereits, als wir uns auf den Weg machten. Ich war total aufgeregt und begeistert, da wir nun endlich, seit unserer Ankunft, den Ätna so gut betrachten konnten. Ich kann euch sagen, der Vulkan ist riesig und deshalb auch ein bisschen angsteinflößend!

Unser erster Halt war der Strand von Giardini Naxos. Der Küstenort befindet sich an der Ostküste Siziliens und ist nicht weit von Taormina entfernt. Der Name besteht aus den Wörtern „Giardini“, dem modernen sizilianischen Wort für Gärten und dem Griechischen „Naxos“. Die erste griechische Kolonie wurde hier zwischen 729 und 735 vor Christus gegründet, deshalb auch der Name. Heute ist Giardini ein beliebter Touristenort, der eine schöne Promenade, glasklares Wasser und eine traumhafte Aussicht bietet. Einen Strandbesuch kann ich hier auf jeden Fall empfehlen!

Weiter ging es dann zur Isola Bella, die sich nur wenige Minuten vom Strand von Giardini Naxos entfernt befindet. Im Jahr 1998 wurde die „schöne Insel“ vom WWF zum Naturschutzgebiet erklärt, da hier einige seltene geschützte Pflanzen- und Tierarten gibt, unter anderem einige Eidechsen- und Vogelarten. Schon von der Straße aus, konnte man die Insel erblicken. Was für ein herrlicher Ausblick!

Nachteil ist, dass dieser Ort ein beliebter Touristenanziehungspunkt ist, also seid darauf vorbereitet, dass euch am Strand Menschenmassen begegnen werden. Nichtsdestotrotz haben wir es uns am Kiesstrand gemütlich gemacht und ein erfrischendes Bad genommen, bevor es weiter zum Teatro Greco in Taormina ging.

Das Teatro Greco – was soll ich euch sagen, es ist beeindruckend! Kurz vor Sonnenuntergang kamen wir an und wurden von einer malerischen Kulisse überrascht. Das Schönste an diesem Ort war die Aussicht auf Ätna, Küste und die Berge rund um Taormina. Das Theater ist relativ gut erhalten, doch war es Großteils von Brettern überdeckt, da hier im Juni viele Konzerte und Aufführungen stattfinden. Das war etwas schade! 🙁 Nach dem Besuch des Teatro Greco spazierten wir noch etwas durch Taormina.

Die kleine Stadt zählt zu einem der touristischten Orten der Insel und ist voll mit Touristenrestaurants. Doch sie bietet eine malerische Architektur, traumhafte Ausblicke und schöne Sehenswürdigkeiten. Wir waren in einer coolen Cocktailbar mit dem Namen Daiquiri am Piazza Duomo. Zu den Cocktails bekommt man ein große Platte mit sizilianischen Spezialitäten und Gemüsesticks (gratis!!!) dazu. Dieser Service hat uns total überrascht! Schade, dass das in Österreich nicht so üblich ist. 😉

TAG 6 // LIPARI & VULCANO (Äolische Inseln)

Schon um 7 in der Früh machten wir uns auf den Weg nach Milazzo, eine Hafenstadt an der Nordküste Siziliens. Nach einer 2,5-stündigen Autofahrt erreichten wir unser Ziel und machten uns auf die Suche nach Fähren zu den Äolischen Inseln oder auch Liparische Inseln genannt. Die Inselgruppe zählt 7 bewohnte Inseln, das machte die Auswahl eines Ausflugszieles nicht gerade einfach. Wir haben uns dann für die Inseln Lipari und Vulcano entschieden, da sie von der Abfahrtszeit am besten gepasst haben. Das besondere an diesen Inseln ist, dass sie alle vulkanischen Ursprungs sind und seit 2000 zum UNESCO Weltnaturerbe zählen. Der Vulkan Stromboli auf der gleichnamigen Inseln ist der einzig ständig tätige Vulkan Europas und bricht alle 15 bis 30 Minuten aus.

Wir haben Lipari besucht, die die größte der äolischen Inseln ist, von hier aus konnten wir – im Meer schwimmend – den Vulkan Stromboli beobachten. Das war ein außergewöhnlicher Ausblick und hat uns total fasziniert. Während unseres Inselbesuches ist er ein paar Mal ausgebrochen! Mit der Fähre ging es dann auf die Insel Vulcano, die den Vulkan Grande Fossa beherbergt. Er ist schlummernd und nur leicht aktiv, aber damit sicher der gefährlichste Vulkan der Region. Auf dem Weg zum Strand kamen wir an einer heißen Quelle vorbei, sie ist ein beliebter Anziehungspunkt für Touristen. Da es sowieso schon sehr heiß war an diesem Tag, wollten wir uns im Meer abkühlen und nicht in einer heißen Quelle, die nach Schwefel stinkt, baden. 😉 Ungefähr 10 Gehminuten vom Hafen entfernt befindet sich der Spiagga Nera, eine der schönsten Strände, die wir auf unserem Trip gesehen haben. Ich liebe ja weiße Sandstrände, doch schwarze Sandstrände begeistern mich noch mehr. Das Meer war angenehm, fast schon warm und war herrlich! Die Landschaft, die Boote und die netten Lokale am Strand – einfach eine traumhafte Mischung. Hier haben wir den Rest des Tages verbracht und so richtig gechillt. Da wir schon sehr gesehen und unternommen hatten, waren David und ich schon sehr müde, da war eine Auszeit am (schwarzen <3 ) Sandstrand genau das richtige für uns. Auch auf der 45-minütigen Bootsfahrt zurück nach Milazzo haben wir nochmal geschlafen, bevor es wieder in unsere Unterkunft in Catania ging.

TAG 7 // AGRIGENTO

Den letzten Tag in Catania haben wir noch mit einem leckeren Pistazien-Croissant, einem Café Latte und eine letzten Sightseeing-Tour durch die Stadt ausklingen lassen. Catania hat mir richtig gut gefallen, möchte unbedingt nochmal zurückkehren und neue Ecken in der Gegend entdecken.

Nach 2,5 Stunden Autofahrt erreichten wir Agrigento, das uns mit engen Gassen und einem herrlichen Blick überraschte. Total begeistert waren wir von unserer Unterkunft B&B Luxury House. Carmelo, der Besitzer der Unterkunft, hat uns total nett begrüßt und uns sofort ein paar Tipps für Agrigento gegeben. Den vorletzten Tag unserer Reise wollten wir nochmal so richtig ausnützen und einige Strände entdecken. Allen voran, die Scala dei Turchi, eine geschwungene weiße Wand aus Mergel. Dieser weiße Riese, umgeben von eine Meer, das in vielen verschiedenen Blautönen glitzert, hat mich total begeistert. Der weiße Mergelfelsen wurde von der Meeresströmung und dem Wind modelliert und bietet einen tollen Aussichtspunkt auf den goldenen Sandstrand und das offene Meer. Ein sehr spezieller Ort, den man unbedingt gesehen haben muss!

Unsere Strandtour führte uns weiter zu den Stränden Giallonardo und Siculiana. Sie sind sehr weitläufig und sind überhaupt nicht überfüllt. Nach einem entspannten Tag am Meer ging es wieder zurück nach Agrigento, hier fanden wir tolle Strandlokale, wie das Oceanomare. Super stylish eingerichtet und auch die Karte sah nett aus. Leider gab es diesem Abend nur kleine Häppchen, doch wir hatten richtig Hunger. Wir sind dann weitergefahren und haben das Lokal Borgo Santulì entdeckt, das war auch sehr modern und cool eingerichtet. Hier gab es auch nichts mehr zu essen, da wir noch den Sonnenuntergang anschauen wollten, haben wir uns dort ein Bier gegönnt und wurden auch wieder mit einer Platte voller leckerer Snacks überrascht! 🙂

TAG 8 // VALLE DEI TEMPLI

Für den letzten Tag unserer Reise in 8 Tagen rund um Sizilien, haben wir uns vorgenommen das Valle dei Templi (zu Deutsch „Das Tal der Tempel“) zu besuchen.

Die archäologische Stätte von Agrigent befindet sich südliche des heutigen Stadtkerns und gehört zu den beeindruckendsten Ausgrabungen auf Sizilien. Ich bin ein totaler Fan von antiken Stätten und  kann euch sagen, das Valle dei Templi ist echt besonders, da es Tempel gibt, die noch richtig gut erhalten sind.

Bei unserer Ankunft wurden wir etwas überrumpelt, schon beim Aussteigen wurden wir von einem Herren, der bei einem Taxiservice arbeitete, angesprochen. Er wollte uns eine Fahrt ans andere Ender der Anlage um 3 Euro andrehen, wir haben uns auch überreden lassen, da wir keine 3 Stunden Zeit hatten um die Anlage zu besichtigen. Normalerweise würde man von dem Parkplatz aus 1,5 Stunden brauchen um an das andere Ende zu gelangen, und 1 Stunde um wieder zum Parkplatz zu kommen. Es gab auch einen Shuttlebus, doch dieser Service war um halb 9 in der Früh noch nicht verfügbar. Auch das Ticket für den Shuttlebus hätte uns 3 Euro gekostet.

Nach einem aufregenden Abschluss voller Geschichte, machten wir uns wieder auf den Weg nach Trapani. Dort erwartete uns schon eine Ryanair Maschine um wieder zurück nach Bratislava zu gelangen.

Fazit: Wir haben es geschafft, in 8 Tagen rund um Sizilien zu fahren. Zusammenfassend ist zu sagen, wir haben sehr viel gesehen und erlebt, sind noch immer fasziniert von der Schönheit der Vulkane, haben unvergessliche Ausflüge gemacht und lecker gegessen. Doch die Strecken, die wir zurückgelegt haben, waren teilweise sehr weit und kosteten viel Zeit. Wenn wir das nächste Mal nach Sizilien fahren, versuchen wir nicht mehr in 8 Tagen rund um die Insel zu fahren, sondern uns auf einen bestimmten Teil der Insel zu konzentrieren.

Warst du schon mal in Sizilien und hast Tipps? Teile sie gerne mit uns in den Kommentaren. 🙂

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5 Comments
  1. Antworten

    Capote

    8. Oktober 2017

    Zitat: „Ich denke dabei sofort an Pizza, Mafia und Vulkane“

    Pizza verortest Du besser nach Napoli und von der Mafia bekommen Touristen nichts zu sehen, ausser dass Corleone den Eindruck von 50er Jahre bei uns macht. Kleinkriminalität und Raubüberfälle sind in Catania an der Tagesordnung, gerade weil da die Mafia eine Führungsschwäche hat.

    VULKANE ? Mehrzahl ?
    Es gibt nur 2, der eine ist noch in Betrieb, der Etna und der andere ist erkaltet, der Monte Iblei. Dann gibt es noch einen Haufen Schlammvulkane, 3 in Sichtweite des Etna, einen nördlich von Agrigento, ein Gelände bei Caltanisetta und einen Abisso bei Bisana

    • Bianca Schönbucher

      9. Oktober 2017

      Hallo Capote,
      danke für deinen ausführlichen Kommentar. Du zitierst einen meiner ersten Sätze des Beitrages, hier habe ich bewusst ein paar Klichees beschrieben. Wir haben auch in Sizilien sehr gute Pizza gegessen. Vulkane gibt es auch auf den Inseln Stromboli und Vulcano – einen Beitrag darüber findest du hier: http://www.meinreiseblog.at/ausflug-auf-die-liparischen-inseln/.

      Liebe Grüße,
      Bianca

  2. Antworten

    Jonas & Franziska

    20. September 2017

    Hallo,

    vielen Dank für die Teilnahme an der Blogparade #Blogweltreise. 🙂

    Viele Grüße aus Frankreich

    Jonas & Franziska
    http://www.auswandern-fuer-anfaenger.de

  3. Antworten

    Larissastravelblog

    25. August 2017

    Oh wow! Sizilien steht auch schon lange auf meiner Liste, leider habe ich es aber noch nie dort hin geschafft. Dein Beitrag und vor allem die Fotos machen gerade so Lust, einen Flug dort hin zu buchen!
    LG Larissa

    • Bianca Schönbucher

      26. August 2017

      Hallo Larissa! Freut mich, dass ich dich inspirieren konnte. Falls du in der Nähe von Bratislava wohnst, kann ich dir nur empfehlen einen Flug mit Ryanair nach Trapani zu buchen. Sizilien ist definitiv eine Reise wert! LG Bianca

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Bianca Schönbucher
Wien, Österreich

Hallo, schön dich hier zu sehen! Ich bin Bianca, der reisesüchtige Schreiberling hinter meinreiseblog.at. Das Reisen ist meine Leidenschaft und ich liebe es neue Länder, Kulturen und Sprachen kennenzulernen. Mein Lieblingsreiseziel? Ganz klar Griechenland.